Bolet,Jorge Jorge Bolet: Piano Recital 1988

14,95 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort versandfertig, Lieferzeit 1-3 Werktage

Beschreibung & Hörproben
Live-Aufnahme eines Konzerts des großen Virtuosen und Musikers Jorge Bolet. Die Aufnahme entstand... mehr
CD 1
1/01. 1. Präludium: Allegro con fuoco - Bolet,Jorge 03:04
2/02. 2. Fuga: Andante espressivo - Bolet,Jorge 07:58
03. Rondo capriccioso E-Dur op. 14 - Bolet,Jorge 07:43
4/01. 1. Allegro assai - Bolet,Jorge 10:36
5/02. 2. Andante con moto - attacca - Bolet,Jorge 07:17
6/03. 3. allegro ma non troppo - Presto - Bolet,Jorge 09:32
07. Réminiscences de Norma (nach Vincenzo Bellini) - Bolet,Jorge 22:10
08. Elegie für die linke Hand h-moll - Bolet,Jorge 03:44
09. La Jogleuse - Bolet,Jorge 02:14
10. Le Salon - English Waltz - Bolet,Jorge 03:16
"Jorge Bolet: Piano Recital 1988"
Setinhalt: 1
Gesamtspieldauer: 077:34h
Titelergänzung: Live-Aufnahme: 1988
Erscheinungsdatum: 12.04.2019
EAN/UPC-Code: 0747313941384
Medium: CD
Komponist: Beethoven/Mendelssohn/Liszt
Hersteller: SWR Classic
Interpret: Bolet,Jorge

Produktbeschreibung

Live-Aufnahme eines Konzerts des großen Virtuosen und Musikers Jorge Bolet. Die Aufnahme entstand zwei Jahre vor seinem Tod. Alle hier gebotenen Komponisten gehörten zu Bolets besonderen Favoriten. Digitales Remastering der SWR-Originalbänder. Seinen Klavierabend eröffnete der amerikanischkubanische Pianist Jorge Bolet mit einem bis heute im Konzertsaal sehr selten beachteten Werk: mit dem ersten von sechs Präludien und Fugen op. 35 von Felix Mendelssohn Bartholdy. Dies ist zu sagen wichtig im Hinblick auf Jorge Bolets individuelle, in manchen Fällen durchaus mutige Repertoire-Entscheidungen. Dieses e-Moll-Präludium zeigt auf engstem Raum wichtige Charakteristika des Pianisten Bolet, genauer: eines nicht nur Klavier spielenden, vielmehr das Klavier erhitzenden und umsichtig besänftigenden Interpreten. Es handelt sich um das Feuer des Wollens und des Könnens ganz im Sinne traditioneller, aber doch zeitlos faszinierender Virtuosität, untermauert und gefestigt durch den Tonfall und die Gestik einer noblen Gelassenheit. Auch Mendelssohns elegantes, duftiges Rondo capriccioso mit seiner nachdenklichen, wunderschön sentimentalen Einleitung zeigt Bolets Wollen und Können, einer an sich leichtlebigen musikalischen Vorgabe mit Geschmeidigkeit, ohne jede Affektiertheit und fingertechnische Eitelkeit, pulsierend und farbenreich Bedeutung zu verleihen. Beethoven - hier die Appassionata - übermittelte Bolet wie ein Partitur-Treuhänder. Mit Respekt hütete er sich, etwa im rasanten Finale und schon gar in der noch rasanteren Quasi-Stretta, den Liszt-Verbündeten durchklingen zu lassen. Bolets Schwetzinger Wiedergabe von Franz Liszts manuell und physisch äußerst anspruchsvollen, nur von wenigen Virtuosen zu bewältigenden Norma-Reminiszenzen zeigen eine Mischung aus kraftvoller Unerschütterlichkeit in den pompösen Passagen und eine edle, zuweilen geradezu keusche Zeichnung der für Bellinis Opern-Arioso so typischen weiten melodischen Bögen.
Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
Kundenbewertungen für "Jorge Bolet: Piano Recital 1988"
Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Zuletzt angesehen