Verbunden, verbündet, auf ewig gebunden - Tochter sein, als Rolle für's Leben

Artikel-Nr.: 8638

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Susanne Poelchau: Verbunden, verbündet, auf ewig gebunden - Tochter sein, als Rolle für's Leben

Über eine gesunde Ablösung der Kinder von ihren Eltern sowie über mögliche Folgen einer misslungenen oder ausbleibenden Selbständigkeit der Kinder:  O-Ton Christiane Lutz (Psychotherapeutin): Mädchen grenzen sich zwischen 9 und 11 Jahren zeitweise von ihren Müttern ab, um ihre weibliche Identität finden zu können; beschreibt mögliche Konsequenzen ausbleibender Autonomiebestrebungen/ Weibliche Allianzen gegen Männer trägt wenig zu echtem Wertgefühl von Frauen bei ; Mütter vermitteln ihren Töchtern häufig fatale Männerbilder von Unzuverlässigkeit und Egozentrismus;  Müttertöchter übernehmen später Versorgungs- und Pflegerollen, leiden oft an Burn-Out , Vatertöchter werden zu kämpferischen Powerfrauen: Leistung wird zur Kompensation der Sehnsucht nach der väterlichen Nähe; dieses Verhalten kann alle Lebensbereiche prägen /Vom Vater vernachlässigte Töchter können auch durch Verführung um Aufmerksamkeit werben / Vatertöchter verstricken sich häufig in Macht- und Konkurrenzkämpfe mit späteren Partnern / Zur Versöhnung zwischen Eltern und Kindern muss Kindheit entmystifiziert werden; Kinder müssen ihr autonomes Eigenpotential entdecken.

Regie: Susanne Poelchau

Artikelinfo
Artikel-Nr.: 8638
Erscheinungstermin:24.06.2016
Produktionsjahr:2003
Autor/In:Susanne Poelchau
Sprecher/Innen:Susanne Poelchau, Christiane Lutz, Ines Müller
Länge/Umfang:24 Minuten
Format:MP3